
AVUS: Eine Chronik der Innovation und Transformation
1921
Die Geburt einer Legende
Als erste Autobahn Deutschlands konzipiert, war die AVUS ein gewagtes Experiment im Hochgeschwindigkeitsverkehr. Ihre einzigartige Konstruktion – zwei parallele Geraden, verbunden durch steil geneigte Kurven – begeisterte bei der Eröffnung 1921 Ingenieure, Fahrer und die Öffentlichkeit gleichermaßen.
1920er–30er
Das Goldene Zeitalter
Die AVUS wurde zur Schmiede für Motorsport-Innovationen. Legendäre Fahrer wie Caracciola und Rosemeyer gingen an die Grenzen von Mensch und Maschine. Stromlinienförmige Autos und Kompressormotoren wurden hier getestet und prägten die Zukunft der Automobiltechnologie.
1930er–40er
Wandel
Der Aufstieg des Nazi-Regimes machte die Strecke zur Bühne für Propaganda. Der Zweite Weltkrieg brachte den Rennsport zum Erliegen. Bombenangriffe beschädigten die Strecke und spiegelten die Narben der Stadt wider.
1950er
Wiedergeburt
Als Symbol für Berlins Widerstandskraft wurde die AVUS wieder aufgebaut. Die berüchtigte 'Wall of Death', die steil geneigte Nordkurve, begeisterte und erschreckte Fahrer und Zuschauer gleichermaßen, als der Rennsport in den 50ern zurückkehrte.
1960er–90er
Wandelnde Landschaft
Mit dem Fortschritt der Technik hatte die AVUS Mühe, moderne Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Steilkurve wurde entfernt, die Strecke verkürzt. Der ursprüngliche Charakter wich dem Wandel im Motorsport und der zunehmenden Bedeutung der Sicherheit.
1999
Die letzte Runde
Nach Jahrzehnten spannender Rennen fand 1999 die letzte offizielle Veranstaltung statt. Die Ära der Hochgeschwindigkeitsrennen ging zu Ende und hinterließ ein reiches Erbe an Innovation, Mut und unvergesslichen Momenten.
2025
Ein neues Kapitel
Die AVUS Tribüne wird als erstklassiger Veranstaltungsort wiedergeboren. Unter Bewahrung des Innovationsgeistes ist sie bereit, eine Bühne für visionäre Zusammenkünfte und unvergessliche Erlebnisse zu werden. Das Vermächtnis wird für eine neue Ära neu interpretiert.